|
|
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Multiple Sklerose - Die Krankheit mit den tausend Gesichtern |
|
|
|
Informationen zu MS gibt’s viele im Internet, deshalb soll hier nur ein kurzer Überblick gegeben werden
|
|
|
|
Multiple Sklerose (Encephalomyelitis Disseminata), kurz MS genannt, ist eine entzündliche Erkrankung des Gehirns und Rückenmarks, die zumeist zwischen dem 20. und 50. Lebensjahr auftritt. Zwei von drei MS-Patienten sind Frauen. MS ist keine Erbkrankheit. Kinder von Betroffenen haben nur ein geringfügig höheres Risiko, an MS zu erkranken. Die Krankheit ist weder ansteckend noch tödlich, die Lebenserwartung wird nur minimal beeinflusst. Jüngste Untersuchungen ergaben, dass viele Patienten über Jahrzehnte in ihrer Lebensgestaltung weitgehend unbehindert bleiben.
|
|
|
Die Ursache für Multiple Sklerose ist noch unbekannt. Es dürfte sich um eine Autoimmunerkrankung handeln: Das Immunsystem greift körpereigenes Gewebe an. Man vermutet, dass Viren die Auslöser für MS sein könnten. Durch fehlgeleitete Abwehrreaktionen entstehen im Gehirn und Rückenmark verstreute Krankheitsherde, die eine Störung der Nervenbahnen hervorrufen. Die zahlreichen vom Gehirn und Rückenmark gesendeten Signale können nicht mehr so wirkungsvoll übertragen werden. Das führt zu verschiedenen Symptomen wie Seh-, Sprach- und Gleichgewichtsstörungen oder Lähmungen. Die Erkrankung verläuft anfangs meist schubförmig und geht bei vielen Betroffenen in einen chronischen Verlauf über. Es gibt aber wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten, die den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. MS kann sich bei jedem Patienten ganz unterschiedlich äußern und wird deshalb oft "Krankheit mit tausend Gesichtern" genannt.
|
|
|
Derzeit leben 122000 MS-Patienten in Deutschland, davon allein 800 in Unterfranken
|
|
|
Die Ungewissheit ist das Schlimmste. |
|
|
Was oft mit einem leichten Taubheits-Gefühl beginnt, kann in unregelmäßigen Schüben über Funktionsstörungen der Sinnesorgane bis zu massivsten körperlichen Behinderungen führen: Multiple Sklerose ist eine schwere neurologische Störung, bei der die Schutzhüllen der Nervenfasern des Zentralnervensystems angegriffen werden. Sie bricht meistens zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr aus und betrifft zu zwei Dritteln Frauen. Besonders grausam ist der sprunghafte und unvorhersehbare Ablauf dieser Krankheit. Multiple Sklerose ist bis heute unheilbar.
|
|
|
Multiple Sklerose ist unberechenbar |
|
|
Die Medizin und die Wissenschaft haben in den letzten Jahren enorm große Fortschritte gemacht. Doch noch immer gibt es Krankheiten, bei denen die Medizin nicht helfen kann. Krankheiten, die den Betroffenen alles abverlangen, was sie an Stärke, Mut und Lebenswillen aufbringen können. Denn plötzlich ist alles anders: Das Zimmer liegt im Nebel. Die Beine wollen nicht mehr gehorchen. Unerklärliche Müdigkeit.
MS – Multiple Sklerose – eine Krankheit, die jeden treffen kann. Sie bricht ohne Vorwarnung aus. Meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. Die Symptome können völlig unterschiedlich sein. Nur eins ist sicher: Noch ist MS nicht heilbar; aber 120.000 Menschen sind in Deutschland von dieser Krankheit betroffen.
|
|
|
Plötzlich ist alles anders – Schicksal chronische Krankheit |
|
|
Leben mit MS - Drei Schicksale, die für viele stehen:
Stephanie, 31 Jahre, verheiratet, ein Kind Der erste Schub kam mit 22. Ihr Leben musste sie danach völlig neu organisieren. Heute arbeitet sie als PR-Referentin, geht gern Tanzen oder spielt mit ihrem Sohn. Manchmal vergisst sie, dass sie MS hat.
Regine, 36 Jahre, verheiratet, zwei Kinder Sie kocht, putzt, holt die Kinder vom Kindergarten. Doch das Gehen fällt ihr immer schwerer. Ihr Ziel: “Ich freue mich über alles, was ich schaffe.”
Günther, 48 Jahre Seit einem Jahr lebt er in einem Pflegeheim für schwerstbehinderte MS-Kranke. Er bekommt Hilfe rund um die Uhr. Vor ein paar Monaten hatte der Grafik-Designer seine erste Ausstellung. Mit Bildern, die er im Heim gemalt hat.
Frieden hat keiner der drei mit der Krankheit geschlossen. Aber alle drei versuchen, die Krankheit zu akzeptieren, so gut es geht mit ihr zu leben.
|
|
|